Geldfresser vermeiden – mit dem „Latte-Faktor“ ...

Geldfresser vermeiden – mit dem „Latte-Faktor“ 3.98/5 (188)

Gehören Sie auch zu den Menschen, bei denen der eine oder andere Euro zuweilen recht locker sitzt? Mal eben einen Kaffee zum Mitnehmen, schnell noch eine Bratwurst auf die Hand oder ein belegtes Brötchen vom Kiosk oder Bäcker zum Frühstück? Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sollten Sie sich mit dem sogenannten Latte-Faktor beschäftigen. Geprägt hat den Begriff der US-amerikanische Autor David Bach. Seine Überlegung: Was würde passieren, wenn Sie die vier US-Dollar, die Sie für Ihren täglichen Milchkaffee ausgeben (oder alternativ die vier Euro für das Frühstück beim Bäcker) anderweitig investieren würden? Der Latte-Faktor ist also eine Metapher für all die Dinge, die Sie konsumieren, aber nicht wirklich benötigen. Bach stellt verschiedene Rechnungen auf, nach denen Sie mit diesem Geld in einigen Jahrzehnten ein ordentliches Vermögen erwirtschaften könnten.

Die Logik hinter diesem simplen Bild ist also ganz einfach. Statt einstellige Euro-Beträge mehr oder weniger zu verplempern, können Sie auch mit kleinen Sparbeträgen Ihren Vermögensaufbau vorantreiben. Ein Rechenbeispiel: Wenn Sie täglich nur vier Euro nicht in Kaffee, Zigaretten oder ähnliches investieren, sondern über 20 Jahre mit einer jährlichen Rendite von sechs Prozent anlegen, haben Sie nach Ablauf der Zeit fast 56.500 Euro erwirtschaftet – und das mit einem nur minimalen Verzicht. Noch eindrücklicher werden die Zahlen, wenn Sie es schaffen, 150 Euro monatlich einzusparen. Auf den Tag gerechnet sind dies rund 5,- Euro. Legen Sie die Summe aber über 40 Jahre mit einer Acht-Prozent-Rendite an, dürfen Sie sich nach Ablauf der Zeit über fast eine halbe Million Euro freuen. Rechnen Sie selbst nach mit unserem Sparplanrecher 

Es ist also wirklich sinnvoll, wenn Sie Ihr Ausgabeverhalten einmal genau auf den Prüfstand stellen.

Fotos: ©istockphoto.com/Art-of-photo/61790586

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