Cashcode:
Cashcode aus dem Buch

Finanzlexikon

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Der Zahler beauftragt seine Bank schriftlich damit, dass ein namentlich benannter Empfänger, Geld von seinem Girokonto abbuchen darf. Die Bank des Zahlers muss dabei bei jeder Abbuchung die Vorlage eines solchen Abbuchungsauftrags überprüfen. Eine Rückgabe der Buchung ist nicht möglich, solange der Abbuchungsauftrag existiert.
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Seit Januar 2009 unterliegen Einkünfte aus Kapitalerträgen und private Veräußerungsgewinne der Abgeltungsteuer. Der einheitliche Satz beträgt 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag, sowie acht oder neun Prozent Kirchensteuer und wird direkt von dem jeweiligen Geldinstitut an das Finanzamt abgeführt.Besteuert werden Zinsen, Dividenden, Fondsausschüttungen, Kurs- und Währungsgewinne, die nach dem 1. Januar 2009 erzielt wurden.Keine Abgeltungsteuer wird erhoben auf Anlagen...
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Die Ablaufleistung ist die Gesamtzahlung zum vereinbarten Ablauf einer Lebensversicherung. Sie setzt sich in der Regel aus dem Rechnungszins, der Versicherungssumme, den Überschussanteilen sowie aus einem Schlussgewinn oder Schlussbonus zusammen.
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ABS steht für Asset Backed Securities. Mit Hilfe solcher Wertpapiere verschaffen sich Banken flüssiges Geld. Das Besondere daran: Die Bank fasst mehrere Kredite, die sie vergeben hat, in einem ABS - Wertpapier zusammen. Der Anleger kauft sich somit einen Teil dieser Kredite. Vor allem Banken, Versicherungen, Pensionskassen oder Fondsgesellschaften haben diese Anlageform genutzt.Diese Wertpapiere sind sehr risikobehaftet und im...
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Abschlussgebühren kommen bei den meisten Bauspar- und Versicherungsverträgen vor. Aber auch bei anderen Kapitalmarktprodukten entstehen Abschlusskosten wie z.B. in Form von Ausgabeaufschlägen bei Investmentfonds. Mit diesen Gebühren refinanziert das Unternehmen die Kosten, die mit dem Abschluss des Vertrags verbunden sind. So erhält z.B. der Finanzberater hieraus einen Teil, der Provision genannt wird. Die Gebühr muss sofort zu Vertragsbeginn und...
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Dies ist ein Begriff aus dem Kleingedruckten der Berufsunfähigkeitsversicherung. Falls eine Berufsunfähigkeit eintritt, ermöglicht diese Klausel dem Versicherer, Ihnen auch eine andere zumutbare Tätigkeit zuzuweisen. So kann ein Lehrer z.B. auch als Pförtner arbeiten.Tipp: Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass auf diese Klausel im Vertrag verzichtet wird.
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0 4
Der italienische Begriff Agio bezeichnet einen Aufschlag bei Wertpapieren, vor allem bei Aktienfonds. Das Agio ist die Differenz zwischen dem (niedrigeren) Nennbetrag und dem (höheren) Ausgabepreis. Bei Aktienfonds ist das Agio die Differenz zwischen dem Ausgabepreis und dem niedrigeren Rücknahmepreis. Das Agio stellt eine Maklerprovision dar.
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0 4
Auf die Knautschzone fällt man weich, falls es zu einem Crash kommt. Das stimmt nur, wenn das  Verlustrisiko der Anleger mit dieser Art von —> Zertifikat einge- schränkt ist. Aber das hat natürlich sei- nen Preis: Auch die Renditechancen sind begrenzt. Häufig ist die Partizipationsrate eingeschränkt. Das heißt, das Zertifikat steigt nicht in gleichem Maß wie der Ba- siswert, also die —> Aktien oder Indizes, auf die es...
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Eine Aktie ist ein Wertpapier, mit dessen Kauf man zum Miteigentümer einer Aktiengesellschaft wird. Den Inhaber einer Aktie bezeichnet man als Aktionär. Er hat Anspruch auf einen Anteil des Unternehmensgewinns, die sog. „Dividende“, falls die Hauptversammlung der Aktiengesellschaft (AG) eine Ausschüttung von Gewinnen beschließt.Aktien können sowohl bei der Herausgabe (Emission), als auch zu einem späteren Zeitpunkt an der Börse...
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Hier besitzt der Herausgeber (Emittent) das Recht, statt der Rückzahlung der Anleihe zum Nominalbetrag, eine von vornherein festgelegte Stückzahl einer Aktie zu liefern. Aktienanleihen bieten oftmals höhere Zinsen als vergleichbare Renten, weisen auf der anderen Seite aber auch ein erhebliches Risiko auf, da der Herausgeber bei Kursrückgängen der Aktie das Recht hat, anstelle der Rückzahlung des Nominalwertes nur eine...
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Aktien werden nach zwei Kriterien unterschieden: Der Handelbarkeit und dem Stimmrecht.Inhaberaktien können frei gehandelt werden.Bei Namensaktien wird der Besitzer ins Aktienbuch der Aktiengesellschaft eingetragen.Bei vinkulierten Namensaktien muss das Unternehmen sogar seine Zustimmung geben, bevor die Aktie verkauft werden darf.Stammaktien besitzen ein uneingeschränktes Stimmrecht bei der Hauptversammlung.Vorzugsaktien Besitzer erhalten eine höhere Dividende, besitzen aber kein Stimmrecht.
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Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der überwiegend in Aktien investiert. Aktienfonds spezialisieren sich oft auf Aktien aus bestimmten Regionen oder Branchen. Auch eine Aktienauswahl nach anderen Kriterien wie Unternehmensgröße oder Wachstumsaussichten kommt häufig vor. Ein Fonds kann aktiv durch einen Manager betreut werden oder passiv die Entwicklung eines Aktienindex nachvollziehen (Indexfonds).Wie alle Investmentfonds verteilen Aktienfonds, das Vermögen der Anleger...
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Eine Aktiengesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft, deren Miteigentümer - die Aktionäre - mit dem Nennwert der ausgegebenen Aktien haften. Gewinne werden in Form einer so genannten Dividende anteilsmäßig ausgeschüttet.
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Ein Aktienindex zeigt die Tendenz an der Börse oder in einem bestimmten Marktsegment an. Je nach Definition sind dabei unterschiedliche Aktienwerte in einem Index zusammen gefasst. Das können zum Beispiel die größten und umsatzstärksten Unternehmen oder Unternehmen einer bestimmten Branche sein. Am bekanntesten ist hierzulande der DAX (Deutscher Aktienindex).
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Inhaber einer Aktie, Miteigentümer einer Aktiengesellschaft.
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Einen Anspruch auf die so genannte Regelaltersrente (Rente) haben Versicherte, die die für ihren Geburtsjahrgang definierte Altersgrenze erreicht und eine Versicherungszeit von fünf Jahren aufzuweisen haben. Der Begriff "Regelaltersrente" soll veranschaulichen, dass es sich bei dieser Rente um die Leistung handelt, die im Alter üblicherweise vom Staat gezahlt wird.Die Altersgrenze für die Regelaltersrente wird schrittweise bis zum Jahre 2029...
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Darunter versteht man die Absicherung des Lebensstandards für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben, wenn Lohn- und Gehaltseinkommens wegfallen. Die Altersvorsorge basiert in Deutschland auf drei Säulen: der gesetzlichen Rentenversicherung der betrieblichen Altersversorgung der privaten AltersvorsorgeAus diesem Grund wird das System der Altersvorsorge auch Drei-Säulen-Modell genannt.Die gesetzliche Rentenversicherung ist eine Pflichtversicherung. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich den Beitrag, der in die gesetzliche...
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Mit den Alterungsrückstellungen treffen Krankenversicherungen Vorsorge für den Umstand, dass ältere Menschen mehr Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Mit dem Alter des Menschen steigt die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen. Daher werden bei jüngeren Versicherten Rückstellungen des Beitrages gebildet, die dazu dienen, die Mehrkosten im Alter abzudecken. Im Alter werden diese Rückstellungen dann wieder aufgelöst um die Mehrkosten zu finanzieren.
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Eine Anleihe ist ein Wertpapier, bei dessen Kauf der Käufer Gläubiger wird. Er verleiht Geld an den Emittenten (Herausgeber) der Anleihe. Der Herausgeber (Emittent) einer Anleihe kann der Staat, ein Kreditinstitut oder ein Unternehmen sein.Der Zeithorizont der Anleihen kann kurz- mittel- oder langfristig, das Heimatland des Herausgebers in Deutschland oder irgendwo auf der Welt sein. Zu einem bestimmten Zeitpunkt,...
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Kredit, der mit gleichbleibenden Rückzahlungsbeträgen bezahlt wird. Dabei nimmt der Anteil der Zinsen am Gesamtbetrag kontinuierlich ab, während der Tilgungsanteil zunimmt.
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Anrechnungszeiten sind Zeiten, in denen Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung aus persönlichen Gründen keine Rentenbeiträge zahlen konnten (zum Beispiel für frühere Zeiten der Krankheit, Schwangerschaft, Arbeitslosigkeit, in denen noch keine Beiträge für solche Zeiten gezahlt wurden, Schulausbildung und Studium).Sie werden zum Teil für die Rente ähnlich wie Beitragszeiten bewertet (zum Beispiel Zeiten des Mutterschutzes), zum Teil schließen sie aber nur...
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In der Anwartschaftsphase besteht bereits Versicherungsschutz, der Versicherer erbringt aber noch keine Leistungen. Beispiel: Während der Anwartschaftsphase einer privaten Rentenversicherung zahlen Sie regelmäßig Beiträge ein, ab Beginn der Leistungsphase mit 65 Jahren erhalten Sie dann die vereinbarte Monatsrente.
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Das Auflagedatum gibt an, wann ein Investmentfonds zum ersten Mal auf den Markt gebracht worden ist. Wenn ein Fonds schon seit (vielen) Jahren existiert, ist dies im Regelfall ein positives Zeichen, da sich der Fonds im Markt behauptet hat, während andere möglicherweise in der Zwischenzeit schließen mussten.
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Der Ausgabeaufschlag oder Agio ist eine einmalige Gebühr, die Anleger bezahlen, wenn sie Investmentfonds, Zertifikate und andere Anlageprodukte kaufen. Berechnet wird er als Prozentsatz vom Kurswert des Fonds. Bei Aktienfonds beträgt der Ausgabeaufschlag häufig fünf Prozent des Kurses oder sogar mehr.Vor allem bei einer kurzfristigen Geldanlage über wenige Jahre, schmälert der Aufschlag deutlich die Rendite, die ein Anleger erwarten...
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Viele Fonds geben ihre im Laufe eines Jahres erwirtschafteten Erträge in Form von Ausschüttungen an die Anleger weiter. Aktienfonds erhalten Dividenden für ihre Aktien, Rentenfonds und Zinszahlungen für ihre Anleihen und Offene Immobilienfonds haben Mieteinnahmen.Am Tag der Ausschüttung reduziert sich der Fondspreis um den ausgeschütteten Betrag.Das Gegenstück zu ausschüttenden Fonds sind thesaurierende Fonds. Hier werden die Erträge gleich wieder...
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